Welcher FTP-Nutzer kennt das nicht:
Der angemietete Webspace ist mit vielen Dateien überfüllt und muss nun endlich aufgeräumt werden. Doch auch mit einer schnellen Internetverbindung ist das nicht so schnell erledigt. Ursache ist hier das FTP Protokoll, das für jede Datei, egal ob gelöscht oder hochgeladen werden soll, eine Anfrage starten muss bevor die gewünschte Operation überhaupt ausgeführt wird. Und das kostet natürlich viel Zeit ;-(. Abhilfe schafft hier WEBDAV. Es basiert auf dem TCP Protokoll und erlaubt das Löschen, Kopieren und Erzeugen von mehreren Dateien in einer “Anfrage”.
Weiterer Vorteil, vor allem für Administratoren: Es läuft ebenfalls auf Port 80, d.h. zur Bereitstellung von Dateien muss kein zusätzlicher Port freigegeben werden (z.B. FTP benötigt Port 21). Weitere Informationen zu Webdav gibts hier
Mit einer entsprechenden Internetanbindung kann die Webdav Ressource wie ein vollwertiges Laufwerk eingebunden werden.
Und wie das unter Ubuntu geht, erfahrt ihr jetzt:
Zuerst müssen folgende Pakete installiert werden
sudo apt-get install ca-certificates davfs2
Sollten die Pakete nicht verfügbar sein, liegt das wo möglich an deaktivierten Quellen in der sources.list des Paketmanagers.
Dazu folgendes in der Konsole eingeben:
sudo nano /etc/apt/sources.list
und die mit # (Raute) auskomentierten Quellen durch Entfernen der Raute aktivieren z.B.
Vorher:
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ intrepid universe
Als nächstes muss jedem Nutzer das Einbinden des Laufwerks erlaubt werden. Dafür muss in Linux das SUID-Bit gesetzt werden.
sudo chmod u+s /usr/sbin/mount.davfs
Das Setzen des Flags ermöglicht es, als Nichtadmin (root) einen root-Befehl auszuführen.
Weiterhin muss auch das Sticky-Bit für mount.davfs gesetzt werden (weiterer Informationen zum Sticky-Bit gibts hier)
sudo chmod 1775 /var/run/mount.davfs
Als nächstes muss der Webdav-Dienst unter Linux konfiguriert werden. Die dafür zur Verfügung stehenden Einstellungen findet man in der davfs2.conf.
Nach dem Öffnen von
sudo nano /etc/davfs2/davfs2.conf
sucht man sich die folgenden Zeilen
# General Options# ---------------# dav_user davfs2 # system wide config file only
Unter der Zeile mit dav_groups wir folgendes eingetragen:
dav_group users
Die Gruppe des Webdav-Dienstes brauchen wir nicht zu ändern (auch nicht durch Entfernen der Raute aktivieren).
Dann muss der aktuelle Nutzer zu den Gruppen davfs2 und users hinzugefügt werden. Das erreichen wir mit folgenden Befehlen.
Nun müssen die Login-Daten für den Webdav-Account mit beschränkten Leserechte im System hinterlegt werden. Dies geschieht global für alle Systemnutzer in der Datei /etc/davfs2/secrets. Die Zugangsdaten werden nach folgendem Schema eingegeben:
# Allgemein"WebDAV-URL""login""passwort"# Zum Beispiel
http://pfad/des/webdav/anbieters WebDavUserLoginName Passwort
Anschließend muss die Datei noch in den Zugriffsrechten eingeschränkt werden:
sudo chmod 600 /etc/davfs2/secrets
Zuletzt muss in der fstab noch der Mountpunkt für Webdav festgelegt werden. Nach der Eingabe von
sudo nano /etc/fstab
folgendes am Ende der Datei einfügen:
# Allgemein
htto;//"webdavurl""mountpunkt" davfs user,noauto 0 0
# Allgemein mit verschlüsselter Übertragung
https://"webdavurl""mountpunkt" davfs user,noauto 0 0
# Zum Beispiel
https://mediacenter.gmx.net /media/webdav davfs noauto,user,rw 0 0
In der Konsole kann dann die Webdav-Ressource bei Bedarf eingebunden werden (und das natürlich ohne root-Rechte):
#Zum Beispiel
mount /media/webdav
Der Mountpunkt muss zuvor natürlich erstellt werden.
sudo mkdir /Pfad/zum/mount/Punkt
Jetzt sollte der Webdavordner in das Dateisystem von Ubuntu eingebunden sein.
OS: Ubuntu Intrepid 8.10 und andere
Architektur: i386, AMD64
Beschreibung:
EasyMP3Gain ist ein grafisches Frontend für MP3Gain, VorbisGain und AACGain.
Unterstützte Dateitypen: mp3, ogg, oga, mp4 und m4a (aac wird nicht unterstützt)
Die Anpassung der Lautstärke geschieht ledeglich durch Hinzufügen eines Meta-Tags.
Dadurch werden die eigentlichen Audio-Daten nicht verändert.
Die Meta-Tags lassen sich auch wieder entfernen, wodurch alle vorgenommenen Lautstärkeanpassungen wieder rückgängig gemacht werden können.
Insofern der verwendete Player die Meta-Tags “versteht”, werden die Dateien mit angepasster Lautstärke abgespielt.
Getestete Player, die die Meta-Tags “verstehen” (andere können das wahrscheinlich auch):
Totem Video-Player, VLC, MPlayer
Voraussetzung für diese kleine Anleitung ist ein funktionierender Webserver (ich benutze lighttpd per FastCGI) und ein laufenden MySQL-Server. Das Betriebssystem ist bei mir ein Ubuntu 8.04 Server, die Anleitung sollte aber auch auf vielen anderen unixoiden Systemen in ähnlicher Weise funktionieren.
Als erstes solltest du dir die neueste Version von http://www.php.net/downloads.php#v5 besorgen. Diese ist bei mir die Version 5.2.8. Downloaden, entpacken und ins Verzeichnis wechseln.
wget http://de.php.net/get/php-5.2.8.tar.bz2/from/this/mirror
tar xjf php-5.2.8.tar.bz2
cd php-5.2.8/
Bevor kompiliert werden kann, musst du noch fehlende Pakete installieren.
Je nach Rechnerleistung kann das eine Weile dauern.
Danach sollte ein
make test
laufen. Dort wird überprüft ob alles funktioniert. Eine Fehlermeldung am Ende, dass irgendetwas nicht funktionieren könnte, konnte ich ignorieren. Den Fehlerbericht hab ich trotzdem zu den Entwicklern geschickt :).
Dann ein
make install
und PHP5 sollte für ein Typo3 (meine Version: 4.2.6) installiert sein.
Diese Tutorial soll zeigen, welche Schritte notwendig sind, um eine Typo3 Installation unter Linux von Beginn an auf UTF-8 einzustellen. Wenn diese Schritte befolgt werden, sollte es später keine Probleme mit Sonderzeichen im Frontend geben und auch in der Datenbank wird alles korrekt abgespeichert.
Es wird davon ausgegangen, dass der Quellcode- und Dummy-Ordner von Typo3 bereits entpackt wurde und Typo3 über den Webbrowser erreichbar ist.
Weiterhin sollte sich das Installtool noch im “123” Mode befinden, d.h. es wurde noch keine Datenbankverbindung erstellt und auch sonst keine weiteren Einstellungen vorgenommen.
MySQL
Als erstes werden wir eine Verbindung zum MySQL-Server aufbauen. Dazu öffnen wir ein neues Konsolenfenster und geben folgenden Befehl ein:
mysql -u root -p
Zur Erklärung:
mysql —-> Aufbau Verbindung zum MySQL-Server
-u root —-> Einwahl als Nutzer root (u=User)
-p —-> Abfrage des Passwortes für den Nutzer root
Die Anmeldung als root ist erforderlich, um neue Datenbanken anlegen zu dürfen. Dafür benötigst du natürlich
das root-Passwort. In manchen Fällen ist es nicht standardmäßig gesetzt und der Parameter -p kann weggelassen werden (z.B. bei XAMPP-Installationen).
Ist der Login erfolgreich verlaufen, können nun SQL-Anweisungen in der Konsole eingegeben werden.
Anlegen des Nutzers
Wichtig: Alle folgenden SQL-Befehle mit einem Semikolon (“;”) abschließen
erzeugen wir nun einen neuen Datenbanknutzer. In unserem Beispiel soll dieser typo3 heißen und den lokalen MySQL-Server angehören. Werte in einfachen Anführungsstrichen sind bei Bedarf anzupassen.
Anlegen der Datenbank
Nun müssen wir noch eine neue Datenbank anlegen - natürlich mit UTF-8 Unterstützung. Dazu verwenden wir den SQL-Befehl
Der neue Nutzer braucht nun noch Rechte für die neue Datenbank, die wir später für Typo3 verwenden möchten. Volle Rechte an der erstellten Datenbank “typo3” erhalten wir mit dem SQL-Befehl:
Im weiteren werden keine Kommandozeileneingaben mehr benötigt. Die Eingabe von
exit
beendet die Verbindung zum MySQL-Server bzw. schließt die Konsole.
Installtool einstellen
Im Browser kann nun das Installtool im “123” Mode aufgerufen werden (siehe oben). Die Felder Nutzername, Passwort und Host werden mit den eingangs gewählten Werten gefüllt. Wenn die vorherigen Befehle eins zu eins übernommen wurden, müsste folgendes eingetragen werden:
Im nächsten Schritt wählen wir die zu verwendende Datenbank aus (hier typo3).
Nach dem Anlegen der benötigten Tabellen geht es mit der Konfiguration im Installtool von Typo3 weiter. Unter dem Menüpunkt “All configurations” müssen dann folgende Einstellungen vorgenommen werden:
Zunächst sagen wir Typo3, das es UTF-8 verwenden soll. Im Feld [forceCharset]
tragen wir deshalb folgendes ein:
utf-8
Weiterhin muss im Feld [setDBinit] folgendes eingetragen werden:
Typo3 ist nun vollständig auf UTF-8 eingestellt. Vorallem die definierten Werte unter [setDBinit] tragen dazu bei, dass die Datenbank vor dem Schreibzugriff auf UTF-8 eingestellt wird.
Bei der Verwendung eines neuen Templates muss folgende Zeile im TypoScript angegeben werden, um auch eine UTF-8 Ausgabe im Frontend zu erreichen.
config.metaCharset=utf-8
Herzlichen Glückwunsch, Typo3 und UTF-8 sollten jetzt funktionieren, let’s rock